WEINEGGBAHN: You can get it if you really want…
… but you must try, try and try.“ hat JIMMY CLIFF einmal GESUNGEN. Diese Zeilen kamen mir in den Sinn, als mir meine beiden Versuche wieder in die Finger gerieten, aus einem dieser ALLESKÖNNER aus dem Hause Railtop einen weineggbahn-gerechten Wagen zu basteln.
Der erste Ansatz war, dass ich einen ABDi aus seiner originalen Verpackung nahm, in seine Einzelteile zuerlegte und das Gehäuse seiner Farbe entledigte. Dann wurde dieses mit Grundierung und Farben aus Spraydosen auf Weineggbahn, Epoche IV, getrimmt.
Klar, zwischen den einzelnen Farbaufträgen galt es noch mit Klebeband abzudecken, und final verlangte der Wagen noch nach passenden Beschriftungen, die ich aus Schiebebildern erstellte. Das Resultat ist zwar nicht ganz so professionell, wie wenn ein richtiger Profi Hand angelegt hätte. Aber als ganz und gar fehlgeschlagen würde ich das Resultat auch wieder nicht bezeichnen. (Weshalb hat der Wagen hat keine Drehgestelle? Ich glaube, die haben bei einem anderen Projekt Verwendung gefunden und ich habe es vergessen. Jedenfalls ist es mir erst aufgefallen, als ich die Bilder zu diesem Post erstellt wollten…)
Das optisch Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass die ABDi- und ABD-Wagen zwar mit Seetaler-Komponenten gebaut wurden, trotzdem einiges länger sind. Darum passt dieser Wagen nur bedingt zu den Seetalern im gleichen Farbkleid.
Da musste ich zu drastischeren Massnahmen greifen! Etwas neue Farbe genügt nicht, die Säge musste her! Wenn ich das Abteil erster Klasse aus dem Wagen heraustrenne und die verbleibenden Teile wieder zusammenklebe, könnte daraus ein Wagen entstehen, dessen Länge zu den Seetalern passen könnte.
Nach vergnügten Stunden sägen, schleifen, spachteln und wieder schleifen, spachteln und schleifen, war das Gehäuse bereit sich in sein neues Farbgewand zu werfen. Ich habe allerdings keine Ahnung von Air Brush. habe deshalb bis heute einen Bogen darum gemacht und mich stattdessen an Spraydosen gehalten.
Die Resultate sind recht ansehnlich, die Limitierung liegt allerdings bei den erhältlichen Farbtönen, weswegen der neue BDi in einem etwas zu leuchtenden Rot erstrahlt. Da mir beim Sägen, Schleifen und Spachteln ebenfalls nicht alles nach Wunsch gelang, bin ich mit dem Resultat nur bedingt zufrieden. Somit wird auch dieses Wagen nie in den Inner Circle der Weineggbahn-Wagen gehören.
„…you must try, try and try…“ Vielleicht ein andermal. Es warten noch andere Projekte und die Weineggbahn hat eigentlich genügt Rollmaterial. Trotzdem hat Jimmy Cliff recht, obwohl ich bezweifle dass er diesen Text beim Modellbähnlen geschrieben hat. Try, try and try mit Air Brush?
















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