Die RHB feiert Geburtstag.

Die RHB mit dem grossen H kommt wahrlich auf dem Weineggbahn-Blog nicht zu kurz. Mir gefällt sie einfach, darum ist die Rorschach-Heiden-Bergbahn immer wieder ein Besuch wert. Einen solchen kann ich übrigens meiner Leserschaft durchaus auch empfehlen.

Am 7. September feierte die Appenzeller Bahnen, zu denen die RHB seit geraumer Zeit gehört, in Heiden ihren 150. Geburtstag. Darum zog man ein Teil ihres historischen Rollmaterials aus dem Schuppen und liess ihn zwischen Bodensee und Appenzellerland pendeln.



Was sich im Schuppen bei der Ausfahrt aus Rorschach verbirgt, kann sich durchaus sehen lassen: neben den vorsintflutlichen Panorama-Wagen, die hier auch schon einmal Erwähnung fanden, wurden für dieses Ereignis zwei wunderschöne Zweiachser und eine der beiden urigen Lokomotiven aus der gleichen Epoche ans Tageslicht gezogen und von Spinnweben befreit.



Ich muss gestehen: eine der beiden DZeh 2/4 (womit sie keine Loks, sondern schnöde Triebwagen wären) und die beiden AB 12 und 13 sind mir noch nie live und in Farbe begegnet. Darum war diese Reise in die Ostschweiz fast Pflicht.



Ich liess mich mit im AB 13 von Heiden nach Rorschach Hafen und wieder zurück nach Heiden befördern und habe es genossen. Dass „mein Zug“ zwecks Kreuzung mit einer talwärts fahrenden Komposition in Wienacht-Tobel ins Abstellgleis geschoben wurde, war das i-Tüpfli dieser Fahrt.



Nach einer ausgiebigen Fotosession auf dem Bahnhof Heiden, einem Schnitzelbrot, einem Citro und einem Stück Zwetschgen-Kuchen, liess ich mich im Panorama-Wagen an vierter Stelle hinter den DZeh 2/4 22 wieder talwärts spedieren. 




Neben dem regulären Zug und besagtem Museumszug wurde noch einer der beiden Triebwagen mit einem der beiden EW I (bei denen es sich nicht um waschechte EW I handelt) eingesetzt. Dass man für diese Komposition Triebwagen und Personenwagen mit der ursprünglichen Beschriftung einsetzte, dafür gebührt den Verantwortlichen ein riesengrosses Kränzchen! Leider konnte ich von diesem Zug kein adäquates Bild schiessen.



Ja, die Dampflok der Eurovapor, die dort eingesetzt wurde, war in ihrer derzeitigen, etwas unvollständigen Erscheinung im Depot auch zugegen. Hoffen wir auf eine baldige Wiederauferstehung.



Ein kleines Fest, ohne viele Schnörkel, und ich bin überzeugt, es hat nicht nur mir gefallen. Danke Appenzeller Bahnen, danke Eurovapor, danke Stiftung Historische Appenzellerbahnen.






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